XUL ZOLAR LIVE

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Vielleicht ist es kein Zufall, dass die Musik auf Fear Talk, dem Debu?talbum der Ko?lner Band Xul Zolar eine gewisse malerische Qualita?t aufweist. Immerhin hat sich die Band nach einem Maler aus dem 20. Jahrhundert benannt, dem Argentinier Xul Solar (mit buürgerlichem Namen Oscar Agustin Alexander Schulz Solari).
Genau wie die Bilder der Impressionisten vermittelt ihre Musik ein Gefu?hl der Nostalgie und Unmittelbarkeit und verspru?ht eine Aura, die man romantisch nennen ko?nnte. Trotz der deutlich hörbaren Einflu?sse von Ku?nstlern wie The Smiths, Talking Heads oder sogar Phil Collins, ist Fear Talk – das vom visiona?ren Ko?lner Produzenten Marvin Horsch aufgenommen wurde – ein Album auf der Höhe der Zeit, wie der Einsatz stark prozessierter Vocals, an fru?hen Dubstep erinnernde Sub-Kick Samples und von Electronica beeinflussten Clicks-and-Cuts belegt. Das Alte wird verbogen, verformt und in etwas vo?llig Neues verwandelt.

Textlich kreist das Album um perso?nliche Themen wie Liebe und Verlust, wenngleich auf ho?chst abstrakte und metaphorische Weise. Doch das Perso?nliche ist immer schon politisch und findet niemals in Isolation des Individuums von seiner Umgebung statt. Dies spiegelt sich auch im Titel des Albums, Fear Talk, wieder, der sowohl als Anspielung auf die wachsende Unsicherheit einer Generation verstanden werden kann, als auch als Kommentar zu der weltweit um sich greifenden Panikmache durch Populisten und Demagogen, die der Zeit, in der Fear Talk entstanden ist, ihren düsteren Stempel