5 JAHRE REICH FÜR IMMER mit KITCHKRIEG

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An den Decks: KitschKrieg aka. Fizzl, Zorro & Jenny Sharp

KitschKrieg – Der abwegig gute Move (Text von Davide Bortot für „Das Wetter“ Magazin)

Wie die meisten guten Dinge im Leben, begann KitschKrieg mit einem Gefühl. Im Herbst 2015 erzählte mir Fizzle erstmals von seinen Plänen, damals noch mit dem Produzenten Teka als Kernmitglied und dem neuseeländischen Soulsänger Noah Slee als erstem Artist. Es gab da diese Beats und ein wenig Aufbruchstimmung. Ein paar Hip-Hop-Seiten hatten das Trettmann-Video “Was solls” mit Megaloh gepostet. Schön. Den Namen fanden alle gut: ein deutsches Wort, das auch Amis sagen und verstehen können. So richtig erschloss sich mir das Konzept dennoch nicht. Fizzle ging es, denke ich, ähnlich.

Erst durch die intensive Arbeit mit Trettmann verfestigte sich alles. Das Gefühl zu einer klaren künstlerischen Vision. Der basisdemokratische Jeder-macht-alles-Ansatz zu einer Liedermachmaschine von erstaunlicher Effizienz. Das Konzept des lose Kollektivs zu einer wasserdichten Crew. Trettmann war es auch, der entgegen aller Branchenusancen beschloss, seine EP-Serie zu nennen wie seine Producer – “der abwegig gute Move”, wie FIJI KRIS es heute beschreibt. Und Trettmann war es, der den Namen ein Jahr lang an jede Wand schrieb. Die Sache war ab jetzt eine Frage der Familienehre.