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DOWN & DARK: HELEN MONEY (USA)

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Down & Dark präsentiert ungewöhnliche Künstler als bestuhltes Konzert.
Den Auftakt macht die Ausnahmecellistín Helen Money mit dem Drummer Jason Roder der Kultband Neurosis.

Helen Money ist das Pseudonym von Alison Chesley, deren lebenslange Hassliebe mit den Cello zu gänzlich eigenen Klangpfaden geführt hat. Die Verfremdung ihres Instruments zu doppelter Klangschichtung, mit Verzerrer, Flanger oder Reverb ergibt entweder dunkel strahlende Crescendi von Minimalmusic oder führt zu pechschwarzen, metallisch glühenden Drones am Klippenhang des Postmetal. Ruhetupfer immer das entrückte Klavier, das Atempausen schenkt. Das Cello wird bearbeitet: Streich/Kratz/Klopfgeräusche sind physisch wie in alten Aufnahmen hörbar, eine Patina des Wehklagens. Ein Maelstrom schwer gezügelter Entfesselung, die unfassbar ohne Gesang und Gitarren auskommt. Eine Urgewalt.

Helen Money war unter Anderem mit Bob Mould, Mono, Anthrax, Broken Social Scene, Russian Circles und Archer Prewitt zusammen im Studio.